Männig

Tracht in Bayern – Kleiner Abriss einer jungen Tradition

Kaum hat das Münchner Oktoberfest begonnen, mokieren sich selbst angesehene Medien um die Wette über die stillose Trachtenbekleidung, mit der sich einige Besucher auf das größte Volksfest der Welt begeben. Die Internetseiten der Süddeutschen und der Welt widmen den Modesünden ganze Bildstrecken, die reichlich Klicks produzieren und damit Werbeeinnahmen bescheren, und Beate Wild erzürnt sich in ihrer Nightlife-Kolume After Eight über Zugroaste, die sich in scheinbar bayerische Outfits zwängen. Es scheint damit an der Zeit, sich einmal mit der Geschichte von Lederhosen und Dirndl auseinanderzusetzen.

So alt, wie mancher glauben mag, sind nämlich die ach-so-bayerischen und traditionsreichen bayerischen Trachten gar nicht. Die Lederhose hat dabei noch einige Jahre mehr auf dem bajuwarischen Buckel als das weibliche Gegenstück. Die kurze Lederhose taucht jedoch zunächst nicht in Bayern, sondern erstmals in der 1703 erschienen Beschreibung der fürstlichen Grafschaft Tirol von Franziskus Nigrinus auf. Der Chronist der Region Miesbach, Josef Brunhuber, schreibt 1927:

Tatsächlich finden wir im Duxer Tal schon 1703 die Hauptbestandteile der heutigen Miesbacher Tracht die kurze Joppe, die kurze lederne Hose, nackte Knie und Wadenstrümpfe. Auch die Weibsleute trugen dort kurze Röcke, so daß auch bei ihnen die nackten Knie zu sehen waren. So ist der Ausdruck „Duxerisch geh“ ein Hinweis auf die Herkunft der Miesbacher Tracht. … Die Mode der nackten Knie ging über das Duxer Joch herüber ins Zillertal als Arbeitskleidung der Holzknechte. Ein alter Berührungspunkt der tirolerischen Holzarbeiter mit den bayerischen Holzknechten war die Kaiserklause bei Valepp. Seit 1504 arbeiteten ständig mehrere Abteilungen Tiroler Holzfäller in den scheyrischen und tegernseeischen Klosterwäldern an der roten und weißen Valepp für die Holzdrift auf der Brandenberger Ache. Die Zillertaler Holzfäller vertauschten ihr Gewand mit dem der bayerischen, und umgekehrt.

War also die angeblich landestypische Tracht in Wirklichkeit von Anfang an nur eine Art Verkleidung? Einiges deutet darauf hin, denn gerade Miesbach, um das herum sich die Duxer (Tuxer) Mode zunächst verbreitete, sollte in der weiteren Geschichte der wichtigste Ausgangspunkt der Trachtenbewegung werden. Doch nicht nur die Landbevölkerung hatte Freude an dieser Art der Kleidung, die bald überzeugt als die eigene gesehen wurde, auch die Politik sah bald ihre Chancen.

Bereits um das Jahr 1800 begann das bayerische Herrscherhaus der Wittelsbacher, die Trachtenmode aktiv zu unterstützen. Der Musiker, Historiker und Dokumentar Felix Joseph von Lipowsky wurde beauftragt, eigens für die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig im Jahr 1810 Trachtenkleidung zu entwerfen, die, getragen von acht Kinderpaaren, die damalige politische Gliederung Bayerns in acht Kreise symbolisieren sollte. Keine historische Kleidung, wohlgemerkt, sondern Phantasieuniformen, dem damals modischen, historisierenden Stil entsprechend. Besonders delikat, dass sich heute traditionsbewusste Menschen über Phantasietrachten auf dem Oktoberfest erhitzen, handelte es sich bei Hochzeitsfeier des Kronprinzen, der später König Ludwig I von Bayern werden sollte, mit Therese von Sachsen-Hildburghausen um nichts anderes als das erste Münchner Oktoberfest. Von Anfang an wurde also für das Oktoberfest Tracht frei erfunden oder interpretiert.

Die königlich bayerische Strategie der Trachtenförderung wurde auch unter Ludwigs Nachfolgern fortgesetzt, denn man sah darin die Möglichkeit, eine gewisse Einheit unter den Bewohnern des damals noch jungen Königreichs zu schaffen. So heißt es in einem Erlass des bayerischen Königs Maximilian II vom 1. Juni 1853:

Seine Majestät der König, Allerhöchste Welchem die Erhaltung der Verschiedenen, in den einzelnen Theilen des Königreiches herkömmlichen Trachten der städtischen, wie insbesondere der ländlichen Bevölkerung namentlich in Berücksichtigung ihrer Zweckdienlichkeit zur Festigung des Nationalgefühls als sehr wünschenswert bezeichnet worden ist, haben allergnädigst zu befehlen geruht, daß unter Vorlage von Zeichnungen über solch herkömmliche, fortan noch als zweckmäßig erscheinenden Landestrachten, die angemessensten Wege zur Erreichung dieses Zweckes beantragt werden sollen. … Es ist hiernach angelegentliche Pflicht der Staatsbehörden, zur Vollziehung dieser Allerhöchsten Absichten in der geeignetsten Weise mitzuwirken und hierbei von dem Gesichtspunkte auszugehen, daß die Staatsbehörden ihre Teilnahme an der Bewahrung der Landestrachten bei jeder Gelegenheit kundgeben, die Vorliebe für dieselben erregen, erhalten und festigen sollen ohne irgendwie mit zwingenden Maßregeln deshalb aufzutreten.

Der Staatswille und nicht zuletzt die entsprechende Förderung fallen offenbar auf fruchtbaren Boden, und so werden einige Zeit später die ersten Trachtenvereine gegründet. Die politische Ausrichtung dieser zunächst rein männlichen Zusammenschlüsse gestaltet sich dann auch entsprechend der Vorgaben der Obrigkeit. In den Statuten des Vereins für Erhaltung der Volkstracht im Leitzachthale/Bayrischzell, eines der ersten drei Trachtenvereine Bayerns, heißt es 1884:

Zweck des Vereins:
Hebung und Förderung
der Vaterlandsliebe,
der altgewohnten und ererbten Liebe und Anhänglichkeit an sein angestammtes ruhmreiches „Königshaus“,
des Heimatkreises,
Wiederauffrischung der im Verschwinden begriffenen kleidsamen Volkstracht,
Neubelebung des alten Gebirgs-Volks-Gesanges; sowie
gesellige untadelhafte Unterhaltung.

Jedes Mitglied welches die Aufnahme erlangen will und erlangt hat, ist verpflichtet, die alte kleidsame Tracht der Gebirgsbewohner, nämlich

kurze Lederhose,
kleinen grünen Hut,
Joppe
und sogenannte Kniehösl (Anm.: heute Wadlschoner genannt)

stets, nach Möglichkeit, die Wintermonate ausgenommen, immer zu tragen.

Etwa um diese Zeit entsteht auch das weibliche Gegenstück zur Lederhosenkluft der Männer, das Dirndlgwand. Die einfache Kleidung der Dienstmägde wird zunächst von der Stadtbevölkerung adaptiert, die zunehmend ihre Ferien in der bergnahen Sommerfrische verbringt. In der Stadt, vor allem in München, zur Mode geworden, wird das dem Zeitgeschmack angepasste Kleidungsstück bald auf das bayerische Land zurückgespült. Und weil die Madln auch mitmachen wollen oder müssen bei der Trachtenvereinsmeierei, schreiben schon bald die ersten Clubs ihr „regionaltypisches“ Dirndl fest.

Bald werden überall im bayerischen Oberland und teilweise auch weit darüber hinaus Trachtenvereine gegründet, die sich, neben ihrer politischen Aufgabe, fast ausnahmslos der Pflege der so genannten Gebirgstracht, also der ehemaligen Kleidung der Tiroler Holzknechte widmen. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts und bis zum Ersten Weltkrieg schließen sich die örtlichen Vereine in mehreren Gauverbänden zusammen, die ihre Interessen vertreten. Immer wieder finden große Diskussionen statt, welches denn nun die historisch richtige Tracht sei, die schließlich in mehr oder weniger willkürlichen oder phantasievollen Festlegungen für einzelne Regionen enden.

Auch dem Sponsoring durch die einschlägige Wirtschaft scheinen die Trachtenvereine und -verbände schon früh keineswegs abgeneigt gewesen zu sein. In einer vertraulichen Mitteilung des Münchner Gauverbands weist dieser 1894 seine Mitgliedsvereine an und manifestiert das Oktoberfest abermals als mittlerweile wichtigen und festen Bestandteil des Trachtenjahres:

Verehrliche Vorstandschaft! Im Interesse einer glatten Durchführung Ihrer Betheiligung am Oktoberfeste, möchte ich Sie bitten, Ihre Mitglieder, wesg. die am Feste theilnehmenden, wie folgt zu instruieren. … diejenigen Brauereien, welche in wohlwollender Weise Beiträge leisteten, sollen durch Besuch ihrer Wirthschaften auf der Festwiese Dank und Anerkennung finden, die rücksichtslosen und  uneinsichtsvollen, welche wir Ihnen noch hier näher bezeichnen werden, sollen von den Vereinen aber entschieden gemieden werden.

Doch nicht nur Brauereien sehen in den Trachtlern eine potente Kundschaft, sondern zunehmend auch das um die Jahrhundertwende aufstrebende Textilgewerbe. Wurde bis dato Kleidung noch weitgehend zuhause selbst gefertigt, so greift man mit der zunehmenden Industrialisierung mehr und mehr auf Handwerksbetriebe zurück, um ganze Vereine möglichst in einheitlicher Textilqualität und identischer Machart zu uniformieren. Besonders tut sich dabei der Miesbacher Schneider Karl Jäger hervor. Er entwickelt aus dem Duxer Gwand gemeinsam mit seinem Bruder Raimund, einem Maler und Bildhauer, die Miesbacher Joppe, die sich zum unverzichtbaren Accessoire von Trachtenvereinen in ganz Bayern entwickeln soll und die den Grundstein für ein bis heute äußerst erfolgreiches Trachtenimperium legt.

Das Ende der Monarchie nach 1918 lässt zunächst auch das Interesse der Politik am Trachtlertum abflauen. Schließlich gibt es jetzt, in der Zeit erster Weltwirtschaftskrisen und der Demokratisierung, für die Regierung Wichtigeres zu tun. Die Trachtenverbände fühlen sich im Stich gelassen, als sie sich 1925 an die bayerische Staatsspitze wenden, um von dort gesetzliche Regelungen für die Eindämmung des von ihnen empfundenen Wildwuchses im Trachtenbereich einzufordern. Das Echo von dort ist nämlich nicht vorhanden bis mäßig, und so beschließt man bei den Trachtlern, die eigene strategische Position durch einen neuen Spitzenverband zu festigen, der noch im Herbst des gleichen Jahres im Münchner Hackerkeller nahe der Theresienwiese gegründet wird und der als Bayerischer Trachtenverband e. V. bis heute Bestand hat.

Die Goldenen Zwanziger sind aber gleichzeitig auch eine Zeit der Blüte der Trachtenkultur weit über den bayerischen Raum hinaus. Interessant ist allerdings, dass auch bis im fernen und traditionell verhassten Preußen nicht eigene Tracht, sondern insbesondere die von Miesbach in die Welt getragene Gebirgstracht gepflegt wird. So schreibt die Trachtenzeitung im Jahr 1928:

Die Entwicklung der Trachtenvereine: Dem Gebirgsvolk haben wir die Entwicklung der Trachtenbewegung zu verdanken. In großer, oft unbewußter Liebe zur Bergheimat war es dem Gebirgler leicht, in bodenständiger Art seine Heimattracht zu tragen. Durch die Abwanderung aus der Heimat Oberbayern sehen wir im ganzen deutschen Reich Gebirgs-Trachten-Erhaltungsvereine (GTEV) entstehen. Der Trachtenerhaltungsgedanke fand damit viele Anhänger. Es entstanden, wie nicht anders zu erwarten war, auch dort GTE-Vereine, wo keine Gebirgstracht zu erhalten war. Durch Aufklärung aller Art treten nun allmählich einsichtige Freunde der übrigen Volkstrachten zusammen und bilden so den Grundstock, die in Verfall geratenen deutschen Volkstrachten zu erfassen und wiederzubeleben.

Doch nicht von allen Seiten wird die Verbreitung der frühen Landhausmode so positiv gesehen. Trachtenfunktionär Hans Zapf in einem Beitrag zu Hans Zellners Buch Bayrisch Land – Bayrisch Gwand 1976:

Leider wurde die sogenannte Gebirgstracht auch in Gegenden erhalten, wo sie nie zu Hause war und auch nicht hingehört. Meist waren es die wandernden Trachtler, welche bei der Arbeitssuche außerhalb ihrer engeren Heimat seßhaft wurden und in ihrer Treue zur angestammten Heimat die Lederhose und die Miesbacher Joppe trugen bzw. mit gleichgesinnten, mit Kameraden aus dem gleichen Heimatbereich einen Trachtenverein gründeten. Glücklicherweise sind diese Fälle nur noch vereinzelt anzutreffen. Allgemein hat man erkannt, daß die Tracht lebendig und bodenständig sein muß.

Durch diese räumliche Ausbreitung der Trachtenbegeisterung ist bereits ein Trachten-Reichsverband entstanden, als 1933 unglückselige politische Veränderungen in Deutschland ihren Lauf nehmen. Um dem Schicksal anderer Vereine und Verbände zu entgehen, die aufgrund angeblicher oder tatsächlicher marxistischer Unterwanderung schnell verboten werden, gibt man sich bei den Trachtlern auch im Wandel systemkonform:

Der Reichsverband darf Heimat- und Volkstrachtenvereine bedarf somit keiner Wandlung seiner Struktur. Die Verbandsleitung hat in personeller Richtung die Folgerungen aus der nationalen Revolution gezogen. Die Verbandsleitung ist gleichgeschaltet und besteht ausnahmslos aus Personen, die sich zur N.S.D.A.P. bekennen, bzw. ihr angehören. Die Gauleitungen des Reichsverbandes müssen sich in kürzester Zeit gleichschalten und müssen in Zukunft überwiegend aus Angehörigen der N.S.D.A.P. bestehen. Zu diesem Zweck haben die Gauvorstände, bei denen dies Verhältnis nicht schon bisher bestand, durch unverzügliche Beiziehung von Beisitzern aus Mitgliedern der N.S.D.A.P. das zahlenmäßige Übergewicht herbeizuführen. Etwaige Veränderungen in den Gauleitungen sind umgehend der Verbandsleitung mitzuteilen, ebenso der Vollzug der Gleichschaltung.

Der Zweite Weltkrieg bringt die Pflege des bayerischen Kleidungsbrauchtums weitgehend zum Erliegen, doch schon bald nach 1945 beginnen die Trachtenfunktionäre zu bemängeln, dass nichtorganisierte Trachtler und Kleidungshersteller die von ihnen einige Jahre zuvor festgeschriebene Tracht weiterzuentwickeln beginnen. Die Trachtenzeitung meldet 1949 den Verfall der keine 50 Jahre zuvor entwickelten Miesbacher Joppe:

Leider muß man feststellen, daß die Trachtenjoppen der Nachkriegszeit schwer unter der modernen Einwirkung leiden. Es werden einreihige Trachtenjoppen gemacht und dann der mittlere Knopf zugeknöpft, wie das ausschaut! Es gibt nur zweireihige Trachtenjoppen, darum Trachtenschneider nehmt euch die Joppe eines älteren Trachtlers zum Vorbild und dann seht ihr den richtigen Schnitt. Wichtig ist, daß nicht jeder modischer Firlefanz unsere Tracht verhunzen darf.

Auch die Dindltracht, immerhin schon 60 Jahre alt, sieht man in Gefahr:

Schaut darauf, daß das blau-weiß karierte Bettzüachlgwand verschwindet, daß die kniefreien BdM-Strümpfe ersetzt und richtige Trachtenschuhe getragen werden.

Und überhaupt:

Die Lederhosen und Weiberröcke werden immer kürzer, dafür die Uhrgehänge und das Gschnür immer länger.

Als der Münchner Merkur vermeldet, dass eine Lederhosenfabrik auf die Idee gekommen sei, farbige Lederhosen für Damen herzustellen und dieser Neuerung „durchschlagenden Erfolg bei der Frauenwelt“ voraussagt, ereifert sich Trachtenfunktionär Dr. Conrad Adlmaier:

Schon seit längerer Zeit gibt es Anzeichen dafür, daß die sogenannte Mode ihre Teufelskrallen nach unserer Tracht ausstreckt. Es ist daher unsere Pflicht, all diesen Bestrebungen auf die schmutzigen Pfoten zu schlagen. Daß in einer Zeit, wo es keine Gams- oder Hirschdecken für unsere Kurze gibt, weil die Jagd vorerst nur von den Amerikanern ausgeübt werden darf!

Ständig wird in diesen Jahren die Trachtenwelt vom weiteren Verfall der Sitten bedroht. Am 1. Oktober 1961 beschließen die Vereinigten Bayerischen Trachtenverbände e. V. auf ihrer Tagung mehrheitlich, dass langes Haar „bei den Dirndln unerlässlich“ ist. Er weist die einzelnen Gaue und Vereine an, durch interne Verfahren sicherzustellen, dass nur Frauen mit langem Haar eintreten können oder dass zumindest bei Festlichkeiten und Trachtenumzügen „entsprechender Ersatz getragen“ wird.

1973 wird das 90-jährige Jubiläum der Trachtenbewegung gefeiert. Auf einer Fachtagung gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und dem Landesverband Bayerischer Heimat- und Volkstrachtenvereine mit dem Titel Die Tracht in unserem Lande werden sechs Thesen verabschiedet:

1. Die Tracht ist auch im 20. Jahrhundert keineswegs überholt. (noch notwendig und liebenswert)

2. Tracht bedeutet Zugehörigkeit.

3. Tracht wandelt sich. (Die Tracht muß sich wandeln, um lebendig zu bleiben.)

4. Die örtliche und bodenständige Tracht ist zu pflegen. (Die Tracht soll bodenständig sein.)

5. Die Tracht kann erneuert werden, wobei zwischen einer Erneuerung im Verein und einer allgemein regional erneuerten Tracht zu unterscheiden ist.

6. Die Tracht muß Freude bereiten.

Zurück zum Münchner Oktoberfest: Nachdem eine örtliche und bodenständige Tracht in München nicht gegeben ist, scheinen sich doch eigentlich alle Wünsche der Verbandstrachtler mit dem heutigen Mummenschanz auf der Wiesn zu verwirklichen. Kein Grund also, sich aufzuregen über Entgleisungen oder gar Sünden. Und glücklicherweise verkaufen ja die Kellnerinnen im Dirndl ja auch nach wie vor ein Bier an Gäste, die im ordinären Straßengwand, also in Alltagskleidung im Zelt oder im Biergarten Platz genommen haben. In Jeanshosen zum Beispiel, einer Tracht, die ungefähr gleich alt ist wie Lederhosen und Dirndl.