Männig

Meinungen, Gedanken und Aktuelles von Jens Arne Männig

Leben ohne Apps: Die Suche

Wie man sich ohne Apps seinen eigenen Nachrichtenmix für PC und mobile Endgeräte wie das iPhone zusammenstellt, habe ich ja bereits im letzten Beitrag beschrieben. Und gleich kamen von verschiedenen Seiten die Einwände: Klar, zum Lesen von Nachrichten möge das schon so gehen, aber das Suchen mit dem Browser sei doch, besonders vom iPhone aus, viel zu kompliziert, da seien doch Tools wie die Google Mobile App, Das Telefonbuch oder eine der diversen Wikipedia-Apps praktisch unverzichtbar. Wie man aber komfortabel auch völlig ohne besondere Apps und Programme suchen kann, das beschreibe ich in diesem Artikel. Weiterlesen »

Die Invasion der Apps: Alternativen für Nutzer

Wer bei neuem technischen Spielzeug nicht widerstehen kann und sich deshalb schon frühzeitig ein iPhone angeschafft hat, wird sich vielleicht noch erinnern: Bis in den Sommer 2008 gab es keine Softwareprogramme (»Apps«) für dieses Gerät – außer denen, die beim Kauf mitgeliefert worden waren. Apple setze in der Anfangszeit vollständig auf so genannte WebApps, für den kleinen Bildschirm des iPhone optimierte Webseiten, die  mithilfe von Datenbanken auch in gewissem Umfang die Funktion von Programmen ausüben konnten. Mit der Einführung des iPhone 3G wurde jedoch am 11. Juli 2008 auch gleichzeitig der AppStore eröffnet, in dem online weitere Programme erworben werden konnten. Waren anfangs knapp 500 Programme für iPhone und iPod Touch dort vorzufinden, so ist die Zahl bis heute auf weit über 100.000 angestiegen. Weiterlesen »

Auch beim Kaffee: Less is more

Ich mag ja keinen Filterkaffee. Früher, als es hier, im mitteleuropäischen Raum, mit Ausnahme des kultivierten Österreich kaum was anderes gab, habe ich eben das Teetrinken zelebriert. Aber irgendwann, vor gut 20 Jahren, schwappte die Espressomode von Süden her über die Alpen. Dieses Zeug hatte mir schon in Italienurlauben geschmeckt, und so ließ ich mich gern anstecken. Weiterlesen »

Ein unerwartetes Erbe

Zugegeben, es überrascht einen schon etwas, wenn man von einer bislang völlig unbekannten Person mitgeteilt bekommt, man sei schon vor einiger Zeit bei einem Unfall in der Volksrepublik China verstorben. Allerdings beruhigt es einen dann auch gleich wieder, dass der Bankmitarbeiter aus Hongkong, der einem von dieser schrecklichen Verlust kündet, einen gleichzeitig wissen lässt, dass man als Erbe für das eigene Vermögen vorgesehen sei. Weiterlesen »

Rauchverbot: Ein demokratischer Stolperstein

Seit vielen Jahren ist in der Lebensmittelverarbeitung das Rauchen aufgrund verschiedener Vorschriften und Verordnungen untersagt. Dies wird auch von einem Großteil der Tabakabhängigen, die in Deutschland immerhin noch fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung stellen, für gut und richtig empfunden. Ebenso bestimmt die Arbeitsstättenverordnung, dass Arbeiter und Angestellte wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt werden müssen. Auch dies wird von Rauchern, die vielleicht an ihren Arbeitsstätten gern selbst rauchen würden, noch akzeptiert, wenn auch bisweilen mit einigem Zähneknirschen. Weiterlesen »

Keine Freunde: Herr Männig und die GEZ

Fürs öffentlich-rechtliche Entertainment sind ja gemäß Staatsauftrag eigentlich die entsprechenden Rundfunkanstalten da. Nachdem diesen aber im achtundzwanzigsten Jahr von Wetten dass..? und im dreiundfünfzigsten des Eurovision Song Contests die Ideen auszugehen scheinen, muss die Unterhaltung des Rundfunkteilnehmers offenbar immer mehr deren Gebühreneinzugszentrale, kurz GEZ, übernehmen.
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Vor 20 Jahren

Am Abend des 9. November 1989 komme ich erst spät zurück in das kleine Hotel in Antibes an der der Côte d’Azur, in dem ich mich für einige Tage eingemietet habe.
»Und, was halten Sie als Deutscher davon?«, fragt mich der Nachtportier, als ich meinen Zimmerschlüssel entgegennehme.
»Halte ich wovon?«, frage ich zurück.
»Na, dass die Mauer weg ist.«
»Ist doch gut so.«, murmle ich und denke für mich, dass dieser Mensch wohl etwas völlig falsch verstanden haben muss.
Zwei Tage später, wieder in Deutschland, sehe ich zwischen Lindau und München immer wieder defekte Wartburgs und Trabants am Straßenrand und überlege mir, ob hier nicht doch etwas Wundersames passiert ist.

Lesen. Mit Kindern.

Die hängen doch sowieso nur die ganze Zeit vor dem Fernseher oder vor dem Computer rum. Klar, wie sollen sie auch anders, wenn sie bei ihren Freunden, aber auch und vor allem bei ihren Eltern nichts anderes sehen. Die Empfehlung Nimm dir doch ein gutes Buch nützt herzlich wenig, wenn sie nicht vorgelebt wird. Noch besser: Man kann es auch gemeinsam tun, auch wenn der Nachwuchs selbst schon im lesefähigen Alter ist.

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Grüne Mode?

Eigentlich blogge ich ja gar nicht. Weder ist diese Seite ein Internet-Tagebuch, dazu schreibe ich nämlich viel zu selten, noch ein Journal, denn dazu fehlt das durchgängige Thema oder auch nur irgendwelche wirklichen Themenschwerpunkte. Eigentlich schreibe ich hier nur hin und wieder über das, was mich gerade beschäftigt. Ohne Strategie, ohne Ziel, mehr zur Vertiefung der eigenen Gedanken, mal zum einen und mal zum anderen Thema.
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Schober: Spam nicht nur für die FDP?

Nicht gerade viele Freunde machten sich die Freien Demokraten, als sie kurz vor der Bundestagswahl an breite Kreise deutscher E-Mail-Adressen eine Abschluss-E-Mail des Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle verschicken ließen. Ein Großteil der Adressaten standen der FDP nämlich keineswegs nahe und hatten den den Versand von Partei-Werbe-Mails an ihre Adresse keineswegs zugestimmt. Das Heise-Blatt iX und die Süddeutsche Zeitung berichteten darüber. Weiterlesen »