Männig

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An der Basis

Dös hod da Nabboleon ogschaffd. Vermutlich kann nur ein Oberbayer komplexe geschichtliche Zusammenhänge so kurz und treffend zusammenfassen. Ich bin an der Goldach, einem Flüsschen nordöstlich von München unterwegs, als ich von zwei älteren Herren gefragt werde, was ich denn in dieser gottverlassenen Gegend zu suchen habe. Die Basislinie möchte ich erkunden, erkläre ich wahrheitsgemäß.

Der Waggon im Weizenfeld

Seit einigen Wochen trifft man zwischen der Münchner Vorortgemeinde Vaterstetten und ihrem Ortsteil Baldham auf einen alten Güterwaggon – inmitten eines Weizenfeldes. Die Gleise, auf denen der Waggon inmitten der Schotterebene im Münchner Osten ruht, sind freilich kaum länger als das Fahrzeug selbst, und weitere Bahnanlagen sucht man in der weiteren Umgebung vergebens.

Lieblingssachen: Mart Stam und der S 43

Martinus Adrianus Stam, genannt Mart, muss ein wechselvolles und vielfältiges Leben geführt haben. Versucht man, die zahlreichen Biografien des 1899 geborenen, niederländischen Gestalters in Übereinstimmung zu bringen, dann tut man sich schon in seinen frühen Lebens- und Schaffensjahren schwer. Von einer Schreinerlehre wird da berichtet und von einem Fernstudium der Architektur.

Wetterapps: Detail- und Vorhersagequalität

Wohl kaum eine andere Gruppe von Apps ist im iOS-Appstore zahlreicher vertreten, als kleine Programme, die das Wetter vorhersagen. Wer sich intensiver mit dem weiten Feld der Meteorologie beschäftigt, merkt allerdings schnell, dass bei vielen dieser Apps eher eine originelle oder geschliffene Optik als die Datenqualität im Vordergrund steht.

Fossa Carolina

Der Tag im Spätherbst ist kühl und regnerisch. Dennoch haben wir beschlossen, auf unserer Fahrt von Nürnberg nach München den Umweg über das kleine Dorf Graben am Rand der südlichen Frankenalb zu nehmen. Dort, nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Treuchtlingen, findet man die Reste eines mysteriösen Bauwerks des Mittelalters, der Fossa Carolina. Authentisch überliefert ist nur wenig über dieses eindrucksvolle Bodenmonument, das auch Karlsgraben genannt wird, und die Theorien …

Oktogonkapellen in Tauberfranken

Achteckige oder Oktogonal-Grundrisse öffentlicher oder repräsentativer Gebäude sind im Mittelmeerraum seit dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert bekannt. Den Weg über die Alpen hat diese architektonische Mode jedoch erst etwa zwölfhundert Jahre später gefunden. Immer wieder ist zu lesen, dass Kreuzfahrer die Idee achteckiger Gebäude nach Mitteleuropa mitgebracht hätten, jedoch sind erste Beispiele dieser Bauweise vermutlich schon vor den frühesten Kreuzzügen entstanden.

Heften ohne Klammern

Paperless Office? Das war wohl nix. Denn obwohl die digitalen Rechen- und Speicherkapazitäten in den Büros und Archiven der Welt in den vergangenen Jahrzehnten exponentiell gestiegen sind, haben sich in den meisten Fällen die allgegenwärtigen Papierstapel kaum verringert. Und selbst wenn man konsequent auf Digitalablage und -bearbeitung setzt: Zahlreiche Gesetze und Verordnungen machen auch heute noch die Archivierung einer großen Bandbreite von Dokumenten in Papierform de facto unerlässlich. Und so …

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