Archiv der Kategorie Links

→ Your favorite Thursday sandwich

22 Mrz 13
Freitag, 22. März 2013

Marco Arment über bequeme und omnipräsente, cloud-basierte Dienste – und die Problematik der Abhängigkeit davon:

In this business, expect turbulence. And this is going to be increasingly problematic as (no turbulence pun intended) we move so much more to “the cloud”, which usually means services controlled by others, designed to use limited or no local storage of your data.

Always have one foot out the door. Be ready to go.

This is why it’s so important to keep as much of your data as possible in the most common, widespread, open-if-possible formats, in local files that you can move, copy, and back up yourself. And if you care about developing a long-lasting online audience or presence, you’re best served by owning your identity as much as possible.

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Infrastruktur-Archäologie

24 Feb 13
Sonntag, 24. Februar 2013

Der Künstler Ivan Puig hat mit seinen Objekten und Aktionen bereits mehrfach internationale Beachtung auf sich gezogen. Gemeinsam mit Andres Padilla Domene hat er vor einiger Zeit ein weiteres spannendes Projekt mit der Bezeichnung SEFT-1 gestartet. SEFT, das steht dann auch für Sonda de Exploración Ferroviaria Tripulada (bemannte Eisenbahn-Erforschungssonde). Im Zentrum der Aktion steht ein eigentümliches Vehikel, mit dem die beiden Lateinamerikaner stillgelegte Eisenbahnstrecken in Mexiko und Ecuador erkunden. Mehr →

→ Domestiziert (Housebroken)

4 Dez 12
Dienstag, 4. Dezember 2012

George Monbiot über den Wandel des Freizeitverhaltens von Kindern und die möglichen Folgen – nicht nur für die Kinder, sondern auch, bereits sichtbar werdend, für Natur und Umwelt:

Since the 1970s the area in which children may roam without supervision has decreased by almost 90%. In one generation the proportion of children regularly playing in wild places in the UK has fallen from over half to fewer than one in ten. In the US, in just six years (1997-2003) children with particular outdoor hobbies fell by half. Eleven to 15 year-olds in Britain now spend, on average, half their waking day in front of a screen.

→ Domestiziert (Housebroken)
Link via No Tech Magazine

→ Zeitungssterben: Meine (sprichwörtlichen) 5 Cent

18 Nov 12
Sonntag, 18. November 2012

Wann haben Sie das letzte Mal ein Telegramm bekommen? Ein Fax? Natürlich wird es in Zukunft noch gedruckte Zeitungen geben, genauso wie es im Central Park von Manhattan heute auch noch Pferdekutschen gibt. Fakt ist: Für die inhaltliche wie auch gestalterische Weiterentwicklung des Journalismus spielen Printmedien schon lange keine Rolle mehr.

Richard Gutjahr mit seinen fünf Cent zum Zeitungssterben, die wohl eher fünf Euro sind – oder gar fünfzig.

→ Zeitungssterben: Meine (sprichwörtlichen) 5 Cent

Sakralbauten

31 Okt 12
Mittwoch, 31. Oktober 2012

Michael Timpe hat Außenansichten von Sakralbauten fotografisch dokumentiert. Sakralbauten allerdings, die ursprünglich zum größten Teil gar nicht für sakrale oder kultische Zwecke erbaut wurden: Moscheen in Deutschland. Die Bilder selbst sind so sachlich gehalten, wie die überwiegende Zahl der Gebäude es auch ist. Dennoch oder gerade deshalb bietet die kompakte Fotoserie auch viel Stoff zum […]

→ Deutschland: Außenhandelsdaten Juni

9 Aug 12
Donnerstag, 9. August 2012

Querschüsse liefert einmal mehr gut recherchierte und präzise aufgearbeitete Details zu den gerade veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Vor allem aber wird am Ende noch einmal treffend zusammengefasst, wo den die Erlöse eines Großteils des Exportvolumens herkommen:

Von +824,014 Mrd. Euro des deutschen Leistungsbilanzüberschuss mit der Eurozone, seit Einführung des Euro als Bargeld, erzielte Deutschland immerhin kumulierte +680,996 Mrd. Euro an Überschuss nur mit Portugal, Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich. Diese enormen Leistungsbilanzüberschüsse werden unter den gegebenen Verhältnissen niemals eine realwirtschaftliche Gegenleistung erlangen. Die Überschüsse Deutschland ließen sich nur erzielen, durch die Finanzierung der Defizite der anderen. Ohne die Defizite der Partner in der Eurozone wären die Überschüsse Deutschlands nie zustande gekommen. Die aufgebauten Ungleichgewichte in der Eurozone mussten fast zwangsläufig in einer Schulden- und Zahlungsbilanzkrise münden.

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→ Beschleunigung: Zeit ist Macht

6 Aug 12
Montag, 6. August 2012

Jochen Bittner in der Zeit:

Wie sehr kann Politik an Tempo zulegen, ohne sich selbst zu beschädigen? Demokratie ist nicht für Hochgeschwindigkeit geschaffen, im Gegenteil, sie setzt Diskurse und Abwägungen voraus. Je komplexer die Themen werden, desto mehr Zeit müssten sich Politiker nehmen. Tatsächlich geschieht das Gegenteil. Ist die gute Staatsführung also akut gefährdet – durch einen Mangel an Nachdenklichkeit, zu wenig Ruhepausen?

Dass Bittner dieses wichtige Thema auf die Politik beschränkt, ist allerdings erstaunlich, handelt es sich doch um eines der auffälligsten Veränderungen in allen so genannten Kulturnationen – in allen Lebensbereichen.

→ Beschleunigung: Zeit ist Macht